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Weihnachten ist das Fest der Traditionen. Das soll auch gerne so bleiben. Und doch lässt sich auch Weihnachten nachhaltig gestalten - jeder noch so kleine Beitrag ist dabei angesichts des Klimawandels, knapper Ressourcen und ethischer Überlegungen wichtig. Der Weihnachtsonkel listet hier ein paar Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest auf - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wer weitere Tipps hat und diese gerne hier mit aufnehmen lassen möchte, kann sie gerne - auch als Stichworte - per E-Mail an weihnachtsonkel@freenet.de senden. 1) Rund um den Baum - Weihnachtsbäume: Ohne Baum geht es Weihnachten einfach nicht. Mehr als 30 Millionen Bäume wurden beispielsweise im Jahr 2019 verkauft. Aber muss es wirklich die Nordmanntanne  sein, der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen? Sie stammt aus dem westlichen Kaukasus und dem Ostpontischen Gebirge in Georgien, Russland, der nordöstlichen Türkei und Aserbaidschan und ist heute die meistgenutzte Baumart für das Weihnachtsfest. Dabei ist ihr Bestand inzwischen so bedroht, dass sogar in Deutschland Bäume gezogen werden, um ausreichend Saatgut für die Bestände zu bekommen. Inzwischen werden Nordmanntannen für Weihnachten aber auch vor allem in Dänemark gepflanzt sowie in Deutschland auf Plantagen. Jede dritte Nordmanntanne in deutschen Wohnzimmern kommt aus dem Sauerland. Damit sie den Ansprüchen der Kunden gerecht wird, also grüne Nadeln hat und es möglichst wenig Ausfälle gibt, kommen leider da und dort auch Insektengifte und chemische Dünger zur Anwendung. Wer aber dennoch eine Nordmanntanne zu Weihnachten aufstellen möchte, sollte sich eine von einer der lokalen Plantagen holen, die es mittlerweile überall gibt. Geht das nicht, ist eine Alternative zur Nordmanntanne ein deutscher Baum anderer Sorte. Das spart je nach Region, in welcher man wohnt und aus welcher der Baum kommt, lange Transportwege. Bio-Bäume sorgen zusätzlich für eine bessere Öko-Bilanz. Wer nicht will, dass ein Baum abgeholzt wird, nur um zwei Wochen im Wohnzimmer zu stehen, kann auch einen eingetopften Weihnachtsbaum kaufen. Die werden inzwischen in vielen Bau- und Supermärkten sowie Baumschulen angeboten. Nachteile: Sie sind schwerer, und wegen des Topfes voll Erde auch nicht so leicht zu transportieren. Und nicht alle wachsen an, wenn sie nach Weihnachten im Garten ausgesetzt werden. Wer aber einen grünen Daumen hat, sollte einmal über diese Alternative nachdenken. Wer keinen grünen Daumen hat, die Idee aber grundsätzlich gut findet, einen eingetopften Weihnachtsbaum zu verwenden, kann im Internet nach einem Miet-Baum suchen. Das lohnt in Sachen Nachhaltigkeit zwar wegen der sonst langen Transportwege nur, wenn es einen Anbieter in der Nähe gibt, hat aber dann einen entscheidenden Vorteil: Der Anbieter kennt sich aus und weiß, wie er den Baum nach Weihnachten weiter pflegen muss - und kann ihn daher zum Teil mehrere Jahre hintereinander vermieten. Dann gibt es natürlich noch die Plastikbäume. Jetzt werden sich echte Weihnachtsfans schütteln. Nicht zu unrecht. Wie zu allen anderen Dingen gibt es natürlich auch zur Öko-Bilanz von Plastikbäumen diverse Studien. Je nach Studie muss ein Plastikbaum zwischen 10 und 20 Jahren genutzt werden, um eine bessere Ökobilanz zu haben als die Nutzung von echten Bäumen im gleichen Zeitraum. Denn bei seiner Produktion und bei seinem Transport - vier von fünf Plastikbäumen kommen aus China - fällt CO2 an, während echte Bäume in ihrer Wachstumsphase CO2 aufnehmen. Und wenn ein Plastikbaum auf dem Müll landet, gibt es einen weiteren Nachteil zum echten Baum: er ist nicht bioligisch abbaubar. Die Entsorgung der echten Bäume (sowie der Plastikbäume) ist in ganz Deutschland geregelt. In jeder Kommune wird man seinen Baum auch wieder los - ihn also einfach im Wald entsorgen geht also gar nicht. Das kann als illegale Müllentsorgung geahndet und teuer werden. Also lieber den Abfuhrkalender (oder die Pressemeldungen, wenn beispielsweise Jugendfeuerwehren die Bäume für das Osterfeuer abholen) im Auge behalten und den Baum rechtzeitig zur Entsorgung abschmücken und bereitsstellen. - Lametta: Ich kann mich an keinen Weihnachtsbaum in meiner Kindheit ohne Lametta erinnern. Inzwischen gibt es dieses mit Blei vermengte Zeug zum Glück kaum noch. Allerdings ist das heute angebotene Plastik-Lametta auch kaum besser. Denn oft bleibt es beim Entsorgen in Resten am Baum und gelangt so in die Umwelt. Zwar gibt es Alternativen - wie in Streifen geschnittenes Geschenkpapier, bunte Wollfäden oder altes Geschenkeband. Doch auch diese Dinge müssen sorgfältig beim Abschmücken aus dem Baum geholt werden. Und da sie meist weniger haltbar sind als herkömmliches Lametta, ist die Öko-Bilanz nur vertretbar, wenn sie vorher bereits für andere Verwendungen genutzt wurden. Wer möchte, kann sich für mehrjährige Nutzung “Lametta” selbst basteln - beispielsweise in Form von Perlen, glitzernden Knöpfen oder Naturmaterialien, die auf einem Faden aufgefädelt werden. - Selbst gebastelte Deko: 2) Rund um das Essen - Veganes Keksebacken: - Vegane Feiertagsrezepte: - Fair gehandelte Süßigkeiten: - Weniger ist mehr - auch beim Alkohol: 3) Rund um die Geschenke - Alternatives Geschenkpapier: - Gutscheine: - Keine Tiere unter dem Baum: - Spendengeschenke: 4) Rund um den Sinn des Weihnachtsfestes - Weihnachten nicht allein sein: - Kirchgang oder nicht:
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Geschichten rund ums Fest und was

ich sonst noch so zu sagen habe:

Nachhaltige Weihnachten - Tipps für

ein “grünes” Weihnachtsfest