Herzlich willkommen beim Weihnachtsonkel
© 2024 by Weihnachtsonkel / Thorsten Behrens
Mein Blog - Was ich rund um das
Thema Weihnachten so zu sagen habe
Wer ist wer
Nein, der Weihnachtsmann ist nicht der Nikolaus, und das
Christkind steigt nicht auf die Dächer, um Geschenke zu
bringen. Hier gibt es Erklärungen, wer Nikolaus, Christkind,
Knecht Ruprecht und der Weihnachtsmann eigentlich sind -
und seit wann es letzteren gibt und wie er in anderen
Ländern heißt.
Der Nikolaus:
Nikolaus von Myra (altgriechisch Νικόλαος Μυριώτης
Nikólaos Myriṓtēs; * zwischen 270 und 286 in Patara; † 6.
Dezember 326, 345, 351 oder 365)[1] ist einer der
bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen
Kirche. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im
gesamten Christentum begangen und ist mit zahlreichen
Bräuchen verbunden. Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte
des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der
kleinasiatischen Region Lykien, damals
griechischsprachiger Teil des römischen Reichs (heute der
Türkei). Sein griechischer Name Nikólaos (aus νίκη und
λαός) bedeutet „Sieg des Volkes“ und war bereits in
vorchristlicher Zeit gebräuchlich.
Historische Person
Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur
wenige belegte Tatsachen. Myra in Lykien, mittlerweile
Demre, ist ein kleiner Ort etwa 100 km südwestlich von
Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jahrhundert war der
Ort Bischofssitz, die Einwohner sprachen Griechisch.
Berichte über Nikolaus’ Leben stammen z. B. von Andreas
von Kreta (um 700) und von einem Mönch Johannes aus
dem Studitenkloster in Konstantinopel, das im 5.
Jahrhundert gegründet wurde. Nach übereinstimmenden
Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 in
Patara geboren, einer Stadt in Lykien. Der Überlieferung
zufolge wurde er mit 19 Jahren von seinem Onkel Nikolaus,
dem Bischof von Myra, zum Priester geweiht und dann Abt
des Klosters Sion in der Nähe von Myra. Während der Christenverfolgung 310
wurde er gefangen genommen und gefoltert. Sein ererbtes Vermögen
verteilte er unter den Notleidenden. Dies wird auch von den besser bezeugten
Bischöfen des 4. Jahrhunderts Ambrosius von Mailand und Basilius von
Caesarea berichtet und gilt dort als historische Tatsache. Um Nikolaus
ranken sich dazu verschiedene Legenden.
Der heilige Andreas von Kreta und Johannes vom Studitenkloster berichteten,
Nikolaus habe am Konzil von Nicäa teilgenommen und dort seinen
Widersacher Arius geohrfeigt. Deshalb sei er zuerst verhaftet, gegen Ende
des Konzils aber rehabilitiert worden. Nikolaus ist nicht in der Unterzeichner-
Liste von Nicäa enthalten, die allerdings unvollständig überliefert ist.
Andererseits gehört Bischof Theognis von Nicäa, den Nikolaus laut Andreas
beim Konzil von der katholischen Sichtweise überzeugt haben soll, zu den
historisch belegten Unterzeichnern. Von den insgesamt bekannten 16
Teilnehmerlisten des Konzils ist Nikolaus von Myra sechsmal als Teilnehmer
des Konzils von Nicäa vermerkt.[2
Nikolaus von Myra (altgriechisch Νικόλαος Μυριώτης Nikólaos Myriṓtēs; *
zwischen 270 und 286 in Patara; † 6. Dezember 326, 345, 351 oder 365)[1] ist
einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche.
Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im gesamten Christentum begangen
und ist mit zahlreichen Bräuchen verbunden. Nikolaus wirkte in der ersten
Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen
Region Lykien, damals griechischsprachiger Teil des römischen Reichs (heute
der Türkei). Sein griechischer Name Nikólaos (aus νίκη und λαός) bedeutet
„Sieg des Volkes“ und war bereits in vorchristlicher Zeit gebräuchlich.
Historische Person
Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige belegte
Tatsachen. Myra in Lykien, mittlerweile Demre, ist ein kleiner Ort etwa 100
km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jahrhundert war der
Ort Bischofssitz, die Einwohner sprachen Griechisch. Berichte über Nikolaus’
Leben stammen z. B. von Andreas von Kreta (um 700) und von einem Mönch
Johannes aus dem Studitenkloster in Konstantinopel, das im 5. Jahrhundert
gegründet wurde. Nach übereinstimmenden Überlieferungen wurde Nikolaus
zwischen 270 und 286 in Patara geboren, einer Stadt in Lykien. Der
Überlieferung zufolge wurde er mit 19 Jahren von seinem Onkel Nikolaus,
dem Bischof von Myra, zum Priester geweiht und dann Abt des Klosters Sion
in der Nähe von Myra. Während der Christenverfolgung 310 wurde er gefangen
genommen und gefoltert. Sein ererbtes Vermögen verteilte er unter den
Notleidenden. Dies wird auch von den besser bezeugten Bischöfen des 4.
Jahrhunderts Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea berichtet und
gilt dort als historische Tatsache. Um Nikolaus ranken sich dazu
verschiedene Legenden.
Der heilige Andreas von Kreta und Johannes vom Studitenkloster berichteten,
Nikolaus habe am Konzil von Nicäa teilgenommen und dort seinen
Widersacher Arius geohrfeigt. Deshalb sei er zuerst verhaftet, gegen Ende
des Konzils aber rehabilitiert worden. Nikolaus ist nicht in der Unterzeichner-
Liste von Nicäa enthalten, die allerdings unvollständig überliefert ist.
Andererseits gehört Bischof Theognis von Nicäa, den Nikolaus laut Andreas
beim Konzil von der katholischen Sichtweise überzeugt haben soll, zu den
historisch belegten Unterzeichnern. Von den insgesamt bekannten 16
Teilnehmerlisten des Konzils ist Nikolaus von Myra sechsmal als Teilnehmer
des Konzils von Nicäa vermerkt.[2
Der 6. Dezember, der Gedenktag des Heiligen, ist mit vielen Bräuchen
verbunden. Einige hingen ursprünglich mit der Perikopenordnung der Kirche
zusammen. Am 6. Dezember war verbindlich die Perikope vom Gleichnis von
den anvertrauten Talenten Mt 25,14–30 EU vorgesehen. Der bekannte Brauch
der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, ob sie denn auch brav und
fromm gewesen seien, geht auf dieses Gleichnis zurück. In vielen
Erzählvarianten beschenkt und lobt der heilige Nikolaus die guten Kinder,
während er die bösen tadelt und durch Schläge mit einer Birkenrute (Schweiz:
Fitze) bestrafte.[28] Zum Brauchtum gehört im deutschsprachigen Raum
gelegentlich ein Goldenes Buch, welchem der Nikolaus oder seine Begleiter
die guten oder schlechten Taten der Kinder entnehmen können.[29] Viele
Eltern laden einen ehrenamtlichen oder bezahlten Nikolaus ein, den Kindern
zu Hause eine derartige „Predigt“ zu halten, die jedoch stets mit einer kleinen
Bescherung endet, in der Schweiz traditionell mit Lebkuchen, Nüssen und
Mandarinen.[30]